Osteraktionen 2008

Spendenübergabe in der Tierherberge Egelsbach

Am letzten Samstag, den 05.04.2008, waren Dana und ich mal wieder in der Tierherberge in Egelsbach um eine Spende von LittleParadise abzugeben.
Diesmal nahm sich Frau Michaelis Zeit für uns und erzählte uns auch u.a. , dass der für die Tierherberge so wichtige Abriss des einsturzgefährdeten, pilzbefallenen Hauses nun mit viel Eigenleistung und Spenden finanziert sei und unmittelbar bevorsteht.( Wir berichteten bereits darüber und auch auf deren HP kann man die Neuigkeiten nachlesen )

http://www.tierherberge-egelsbach.de./

 

Die Container wurden für die kommende Woche erwartet. Die Fensterscheiben waren schon herausgenommen, damit keine Glasscherben gibt.
Um das abzureißende Haus herum befand sich eine Bauabsperrung, weswegen auch ein Gehege weniger für die Hunde zur Verfügung stand. Es wirkte alles enger und die Hunde mussten jetzt alle ein bisschen zusammenrücken. Zum Glück wird das ja wieder anders.
Freundlicherweise hat sich auch wieder ein netter hündischer Bewohner für unser Foto zur Verfügung gestellt.

(Bericht: Renate Ernst)

Renate Ernst und Daniela Brikzius

bei der Spendenübergabe

Spendenübergabe an die Regenbogenvilla/Berlin

Christin mit Gabi Decker und Marcel de Groot

Am 05.04.2007 fand im Deutschen Theater Berlin die Modenschau „Gay not gray“ vom Netzwerk „Anders Altern“ der Schwulenberatung Berlin statt. Anlässlich unserer Osteraktion, bei der wir 1000€ zugunsten der „Regenbogenvilla“ (, die wir bereits im September 2007 bei der Charitygala „Gabi Decker & Friends“ unterstützt hatten) an die Schwulenberatung übergeben wollten, wurden wir von „Little Paradise“ gefragt, ob wir die Übergabe des Spendenschecks nicht auf einer ihrer Veranstaltungen stattfinden lassen möchten und da kam spontan die Modenschau in Frage, die zudem auch thematisch sehr eng mit dem von uns unterstützten Projekt zusammenhängt.

 

Mit dem Organisator der Modenschau verabredete ich mich also an diesem Samstag am Deutschen Theater, der uns freundlich begrüßte und gleich mit Herrn Marcel de Groot, dem Geschäftsführer der Modenschau, bekannt machte. Uns wurde kurz der Ablauf erklärt. Die Modenschau bestand aus zwei Teilen, wobei die Übergabe nach einer Pause zu Beginn des zweiten Teils mit Schirmherrin Gabi Decker und Marcel de Groot stattfinden sollte. Aber zuerst einmal wurden wir in den schönen Saal gebracht, der schon sehr gefüllt war. In den ersten Reihen saßen schon jede Menge Fotografen und auch ein paar bekannte Gesichter der Berliner Prominenz waren erschienen. Die Modenschau begann. Auf dem Laufsteg wurde von schwulen Models zwischen 45 und 80 Jahren sehr vielseitige Mode einiger Berliner Modemacher präsentiert. Es war keine Modenschau, wie man sie üblicherweise aus dem Fernsehen kennt und gerade deshalb war sie so sehr interessant und besonders. Nicht nur die Models, sondern auch die Mode war sehr bunt und vielfältig. Das Blitzlichtgewitter war fast ununterbrochen.

Sofort zu Beginn der Pause wurde ich dann hinter die Bühne geführt, wo ich den Moderator kurz kennen lernte, welcher mir unter anderem erzählte, dass unter den Models auch einige Männer dabei wären, die später mal in die „Regenbogenvilla“ einziehen würden. Hinter der Bühne war es teilweise recht hektisch. Die Models wurden für den zweiten Teil umgezogen, überall hingen Sachen, liefen Männer umher und ab und zu schaute auch mal jemand neugierig auf den Spendenscheck und fragte nach. Dann kamen Gabi Decker, welche mich begrüßte und meinte, mich noch von der Charitygala zu kennen, und Marcel de Groot hinter die Bühne und wir beredeten gemeinsam mit dem Moderator die Übergabe. Überraschend spontan ließen sie sich einfallen, wer was erzählen würde und wir warteten nur noch darauf, dass die Zuschauer wieder in den Saal kommen und die Show wieder beginnen würde.

Es ging los. Leider konnten wir hinter der Bühne kaum etwas von der Anmoderation verstehen, ich kann mich nur an ein paar einzelne Lacher im Saal erinnern, als der Moderator etwas von Daniel Küblböck erwähnte und dann gingen wir drei auch schon auf die Bühne. Marcel de Groot bekam das Mikro und erzählte von der „Regenbogenvilla“, danach ging Gabi Decker auf die Charitygala im September ein und erwähnte, dass die Fans von Daniel Küblböck schon damals sehr großzügig gespendet hatten und dass sie sich sehr über eine erneute Spende freuen würden. Gemeinsam enthüllten wir den Scheck und ich erzählte noch, dass die Spenden aus den Verkäufen der DVD-Produktion zusammen gekommen waren. Als wir nach der Übergabe die Bühne verließen, ging die Show weiter. Es wurde wieder sehr außergewöhnliche Mode präsentiert. Anschließend wurde im Foyer auf ein Glas Sekt eingeladen. Dort machten wir noch mal ein richtiges Übergabefoto und ich bedankte mich bei Marcel de Groot für die Einladung. Dieser erzählte mir auch noch, dass die Realisierung des Projekts „Regenbogenvilla“ noch nicht ganz abgeschlossen sei. Es stünden noch Gespräche mit dem Berliner Senat an, welcher bei der Realisierung noch ein Wörtchen mitzureden hat. Wir drücken natürlich ganz fest die Daumen, dass die Gespräche positiv verlaufen und auch die noch nötigen Gelder für die „Regenbogenvilla“ zusammenkommen.

(Bericht: Christin Litzendorf)

18.03.2008 Besuch im "Kinderhospiz Sternenbrücke"

Es ist Mittwoch mittag und als wir ankommen finden wir ein ungewohntes Bild - nicht nur Ruhe und Abgeschiedenheit in der grünen Umgebung von Rissen, nein auch geschäftiges Treiben vor dem Haus ... überall stehen Autos und Männer in Overalls schleppen die verschiedensten Teile in Richtung der großen Wiese, sollten das tatsächlich schon die ersten Zeichen des geplanten Anbaus sein?
Wir gehen hinein und hier ist wieder die vertraute Stille, von dem Gewusel vor der Tür merkt man nichts. Wir werden wie immer sehr freundlich begrüßt, dann allerdings heißt es heute bitte in den Seminarraum im ersten Stock, das Besprechungszimmer ist belegt. Und als kurz darauf Herr Gent erscheint erhalten wir eine genauere Erklärung, dort finden nämlich zur Zeit die letzten Planungsgespräche statt, die erforderlich sind zur Einreichung des Bauantrages. Es soll wirklich bald richtig losgehen und Mitte 2009 soll der Anbau stehen.

 

Zunächst aber ist Daniel unser Gesprächsthema, denn wie immer möchte Herr Gent alles wissen was es so aktuell zu berichten gibt. Also erzähle ich ihm von den monatlichen Konzerten, dem geplanten Album, seiner Tour mit Florian Silbereisen und natürlich kommen wir auch auf die neue Musikrichtung, Country, zu sprechen.
Anschließend erzähle ich ein wenig von LittleParadise und dass wir, genau wie die Sternenbrücke, dieses Jahr unser 5jähriges Bestehen feiern können.

Dann ist Herr Gent dran und berichtet wie es mit den Anbauplänen voran geht, welche Probleme sie zunächst ausräumen mussten angefangen von Landschaftsaufsicht, Feuerwehr über Nachbarn und noch so einiges was bei einem solchen Vorhaben beachtet werden muss. Aber nun sind alle Probleme aus der Welt geschafft und der Bauantrag auf dem Weg. Mit dem Baubeginn wird im Juni gerechnet und schon jetzt sieht man auf der Wiese Baucontainer sowie Pflöcke und Absperrbänder, die die Lage des neuen Traktes markieren.
Hier werden 3 Wohneinheiten für junge Erwachsene und 3 Familienappartements für die Angehörigen entstehen ebenso wie ein neuer größerer Seminarraum um die immer häufiger nötigen Trauerseminare und Schulungen bewältigen zu können. Der große Keller soll endlich Platz bieten für die vielen Betten und Anlagen, die ja in allen Größen - vom Babybett bis zum Erwachsenenbett - auf Reserve gehalten werden müssen, da man nie weiss was als nächstes benötigt werden wird. Alles hört sich wirklich sehr gut an und ich bin sicher dass die Sternenbrücke mit diesem Anbau wieder einen Schritt in die richtige Richtung machen wird zur Betreuung der sterbenden Kinder und Jugendlichen sowie von deren Angehörigen.

Solche Projekte kosten viel Geld und in diesem Zusammenhang bedankt sich Herr Gent noch einmal sehr herzlich für unser dauerhaftes Engagement und die aktuelle Spende der Danielfans, denn genau diese "kleinen" aber stetigen Beträge sind die Tropfen die letztendlich das Glas vollmachen.

Es folgt die Scheckübergabe mit Foto und dann eine herzliche Verabschiedung mit einer gleichzeitigen Einladung zum Tag der offenen Tür am 1. Mai. Ich bin sicher wir werden dort sein an diesem Tag, denn die Sternenbrücke ist uns mittlerweile schon sehr ans Herz gewachsen und wir sind stolz dort als Vertreter von LP immer wieder die Arbeit unterstützen zu können.

Gaby Schiewe

Dankschreiben vom Kinderhospiz " Sternenbrücke"